Elisabethsaal

Elisabethsaal
Elisabethsaal

Der später nach Elisabeth Christine, der Gemahlin Friedrichs des Großen, benannte Saal war einer der wichtigsten barocken Repräsentationsräume im Schloss und gehörte zugleich zu den bedeutendsten Raumschöpfungen Andreas Schlüters. Seine Ausstattung stimmte Schlüter eng auf die im April 1698 aus Rom eingetroffene Sammlung Bellori ab, aus deren Fundus einige antike Skulpturen prominent im Raum inszeniert wurden. Einen besonderen Akzent setzte Schlüter mit den individuell gearbeiteten Atlanten unterhalb der Deckenvoute, Stuckplastiken, deren Entwürfe die Rezeption Michelangelos verraten.