Die Schwarze-Adler-Kammer

Die_Schwarze-Adler-Kammer
Die Schwarze Adler Kammer

Der anschließende Raum der Schwarzen-Adler-Kammer bildete ein Pendant zur Brandenburgischen Kammer, beide rahmten sie den Rittersaal, zu dritt ergaben sie einen feierlichen Dreiklang. Das von Schlüter konzipierte Programm, virtuos verwirklicht von seinen Stuckateuren und dem Maler Augustin Terwesten, war erneut ganz dem erfolgreichen Erwerb der preußischen Königskrone gewidmet. Das hochbedeutende Ereignis, von dem die maßgeblichen Impulse für den Schlossumbau insgesamt ausgingen, wurde an dieser Stelle anschaulich und lebendig vor Augen geführt. So sind die Raumdekorationen der Paradekammern nicht allein von hohem kunsthistorischem Wert, sondern gleichzeitig ein Schlüssel zum Verständnis der Architektur des Schlosses und nicht zuletzt seiner Außenfassaden. Dank ihrer historischen und künstlerischen Bedeutung zählt die Schwarze-Adler-Kammer heute zu den bestdokumentierten Innenräumen des Schlosses.

 

 

Die_Schwarze-Adler-Kammer
Ausschnitt des Deckengemäldes von Augustin Terwesten, Farbdia von 1943 (links) Deckenstuck nach dem Entwurf von Andreas Schlüter, Farbdia von 1943 (mitte) Ausschnitt der Decke (rechts)