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Datum: 1.07.2010
Zeit: 17:21
Autor: Praetorius, Arn
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Es ist schon ein Trauerspiel, wie halb- und kurzlebig und wie populistisch über die Zurückstellung des Schlosses entschieden wurde:
1. Es wird nur wenig Geld gespart: Preise werden sich erhöhen, Verträge und Abfindungen müssen dennoch erfüllt werden, Dahlem müsste jetzt aufwendig saniert werden, andere Gebäude an dieser städtebaulich zwingend zu bebauenden Stelle werden nicht billiger zu haben sein.
2. wer später ein modernes Gebäude in die Nachbarschaft des Zeughauses, Kronprinzenpalais und Humbold-Universität, Oper und Kommandantur stellen will, geht mit einem kontrastierenden beziehungslosen Solitärbau eines modernistischen Architekten ein sehr großes Risiko ein,wie praktisch alle alternativen Vorschläge erschreckend zeigten.
3. Wer gegen das Schloss wegen der Symbolik preußischer Großmannssucht ist, hat historisch die späte wilhelminische Zeit mit der Zeit des frühen Preußentums verwechselt. und ein Kunstwerk zum Opfer eigener ideologischer Denkweise gemacht.
4. Wer sich darauf beruft, dass 80% der Berliner Bevölkerung gegen das Schloss sind, läßt sich von Umfragen verleiten, die kurzfristige emotionale Angstreaktionen auf die Wirtschaftskrise nicht herausrechnen. Andere Befragungen kommen zu dem Ergebnis, dass 70 % für das Schloss sind, wenn man durch Zusatzfragen die Vorbehalte wegen der Wirtschaftskrise herausrechnet.
5. Viele tendenziöse Berichte in den Medien reden herablassend von barockisierender Verkleidung, historisierender Romantik bis hin zu Disneyland. Mit dieser Einstellung würden wir in allen Städten Deutschlands nach dem Wiederaufbau der kulturhistorisch wichtigen Bauten ein einziges großes Disneyland sehen.
6. Wer das Programm des Humboldforums als nicht ausgereift kritisiert, erwartet wohl einen Gebäudezuschnitt, der maßgenau auf ein heutiges spezielles Angebot zugeschnitten ist. Ein Museumsbau muss aber genügend räumliche Flexibilität haben, um sich auch an veränderte Nutzungskonzepte anzupassen. Es gibt keinen Grund mit dem Bau erst dann zu beginnen, wenn ein detailliertes Programm raumgenau vorliegt.
7.Wo also sind die Politiker, die genug Courage haben, dieses großartige beschlossene Projekt nun und gerade jetzt zügig zu verwirklichen?



Datum: 8.06.2010
Zeit: 10:18
Autor: Luftpost
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Das ist ohne weiteres möglich:
Stuttgart 21: 2 Milliarden €,
Berlin BUND Neubau: 804,25 Millionen €
...



Datum: 6.06.2010
Zeit: 17:24
Autor: Waldmann
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http://www.tagesspiegel.de/politik/bund-verschiebt-bau-des-berliner-stadtschlosses/1852778.html

Der Bau wird verschoben,meldet der Tagesspiegel. Damit dürfte die Humboldt-Box am Schlossplatz ein Flop werden und das Spendenaufkommen versiegen.



Datum: 3.06.2010
Zeit: 17:02
Autor: Waldmann
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Nix neues. Der Bau verzögert sich, mehr nicht.



Datum: 3.05.2010
Zeit: 12:07
Autor: Schossfreunde
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Gibt es was Neues?



Datum:26.10.2009
Zeit: 15:17
Autor: Waldmann
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Schlossbau verzögert sich, Kuppel bleibt fraglich.
BMOnline Humboldt-Forum: Bau des Berliner Stadtschlosses wird verschoben
http://bit.ly/4iDNRj



Datum:22.08.2009
Zeit: 15:14
Autor: Peter Hübert
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An dieser Stelle werden ich eher vermeiden mich zur Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses zu äußern....Wollte hier nur eine kleine Entdeckung mit den Gästen dieser Seite teilen...

http://s112.photobucket.com/albums/n187/okapisafari/?action=view&current=tortendiagram.jpg

Hmm...Das stimmt doch was nicht. ;-)

Ansonsten war die Timeline am Fundament des Stadtschlosses durchaus informativ. Dem Palast der Rupublik hätte man aber doch bitte mehr Platz einräumen können. Die mickrigen Abbildungen sind doch eher peinlich.



Datum:23.07.2009
Zeit: 18:42
Autor: Marius Augustin
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Sehr gute Sache, sich für das Berliner Schloß einzusetzen, kann man nur unterstützen.

Servus aus Oberbayern

Marius Augustin



Datum: 2.07.2009
Zeit: 16:37
Autor: Ursula
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Ich bin dafür das die Schlossfasade gebaut wird.
Ansonsten bekommt man das kalte grausen wenn man die Bebauung am Alexanderplatz sieht.
Da sagen viele Bürger, hier hat sich ein Architekt erbrochen.
Scheuslicher geht es nicht mehr.



Datum:18.06.2009
Zeit: 14:55
Autor: Berliner
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Bei Kosten von maximal 552 Millionen Euro müsse die Stiftung durch Spenden 80 Millionen Euro aufbringen. Damit werde „eine seriöse Spendenfinanzierung“ der historischen Fassade des Schlosses möglich. Die Spender seien nun nicht mehr nur auf den „umstrittenen“ Förderverein „Berliner Schloss“ angewiesen. „Dies wird die Spendenbereitschaft für eines der bedeutendsten kulturellen Bauvorhaben Deutschlands sicherlich nochmals erhöhen“. Das Schloss soll bis zum Jahr 2013 nach Plänen des italienischen Architekten Franco Stella gebaut werden. Kampeter ist haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kalb Berichterstatter seiner Fraktion im Haushaltsausschuss.
http://www.morgenpost.de/berlin/article1115297/Bundestag_macht_den_Weg_fuer_Schloss_Stiftung_frei.html



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