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 Gästebuch

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Datum:14.01.2012
Zeit: 00:42
Autor: Max
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Ich glaube, der Wiederaufbau des Schlosses könnte eine fantastische Möglichkeit sein, all den unterprivilegierten Arbeitslosen aus Neukoelln, Marzahn und Hellersdorf, die schon in der 3. Generation auf Sozialhilfe/HartzIV angewiesen sind, eine mehrjährige Beschäftigung zu verschaffen. Auch als Mittel zur besseren Integration unserer Mitbürger mit Migrationshintergrund, die aufgrund Diskriminierung nirgends einen Job finden, ist der Wiederaufbau das probate Mittel. So werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Leider wird dieser Aspekt in der öffentlichen Dikussion nie gesehen!



Datum:19.09.2011
Zeit: 07:50
Autor: Jutta Lukowski
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zu Ihrem Vorhaben möchte ich Ihnen ein Zitat unseres alten Brandenburgers Theodor Fontane - Zitat aus "Der Stechlin, 29. Kapitel" senden:
Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollten wir lieben; aber für das Neue sollten wir eigentlich leben.



Datum:10.09.2011
Zeit: 12:54
Autor: Julia
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Ein interessanter Beitrag zum Thema: Interview mit dem Stadttheoretiker D. Hoffmann-Axthelm, vom 15.7.11
http://www.taz.de/!74474/



Datum:21.07.2011
Zeit: 21:57
Autor: Jochen Kaul
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Karl Liebknecht stand nie auf dem
Balkon. Das ist eine Legende der
\"DDR\".
Scheidemann rief die Republik vom Reichstag aus



Datum: 8.06.2011
Zeit: 20:17
Autor: Andreas
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pro Stadtschloss und contra Sozialausgaben(was alles an wem eingespart wurde kann jeder,den es interessiert selbst eruieren)war klar-ich darf hier nicht das schreiben,was ich gerne möchte...Berlin ist ja nicht grade arm an kulturellen+historischen Sehenswürdigkeien.Ich bin absolut nicht gegen Kultur+"Bewahrung der Historie",aber Menschen sind ja wohl wichtiger...



Datum:11.05.2011
Zeit: 20:45
Autor: Kofi
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Mensch, vielleicht solltet ihr erst mal für die Berolina sammeln, dann kommt das Stadtschloss von alleine. Dresden hat es gezeigt, kaum war die Kirche da, kam der Wunsch auf, den Neumarkt zu gestalten.



Datum: 5.10.2010
Zeit: 16:07
Autor: bache
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Bin österr.Staatsbürger und verfolge mit Interesse und Neugier, Ihre bemühungen. In meinen Land wurden solche Chancen leider vertan. Hoffe Ihr ALLE GEMEINSAM habt Erfolg. Werde die Entwicklungen weiterverfolgen. Mit freundlichen Grüssen aus Kärnten.



Datum:28.09.2010
Zeit: 17:40
Autor: Floyd
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Ich kann mich nur den Ausführungen des Herrn Praetorius anschließen. Die Rekonstruktion des Schlosses könnte nicht nur dazu beitragen, die preussische Geschichte greifbarer zumachen, sondern würde darüber hinaus Raum für Geschichte, Gegenwart und Zukunft bieten. Hiermit meine ich u.a. das geplante Humboldt-Forum. Überall in Deutschland werden Projekte aus dem Boden gestampft, die absolut unnötig sind, bzw. deren explosionsartige Kostensteigerung die Umsetzung mehr als in Frage stellen. Mit der Rekonstruktion des Schlosses würde man mal wieder Geld für ein sinnvolles Projekt einsetzen.



Datum: 1.07.2010
Zeit: 17:21
Autor: Praetorius, Arn
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Es ist schon ein Trauerspiel, wie halb- und kurzlebig und wie populistisch über die Zurückstellung des Schlosses entschieden wurde:
1. Es wird nur wenig Geld gespart: Preise werden sich erhöhen, Verträge und Abfindungen müssen dennoch erfüllt werden, Dahlem müsste jetzt aufwendig saniert werden, andere Gebäude an dieser städtebaulich zwingend zu bebauenden Stelle werden nicht billiger zu haben sein.
2. wer später ein modernes Gebäude in die Nachbarschaft des Zeughauses, Kronprinzenpalais und Humbold-Universität, Oper und Kommandantur stellen will, geht mit einem kontrastierenden beziehungslosen Solitärbau eines modernistischen Architekten ein sehr großes Risiko ein,wie praktisch alle alternativen Vorschläge erschreckend zeigten.
3. Wer gegen das Schloss wegen der Symbolik preußischer Großmannssucht ist, hat historisch die späte wilhelminische Zeit mit der Zeit des frühen Preußentums verwechselt. und ein Kunstwerk zum Opfer eigener ideologischer Denkweise gemacht.
4. Wer sich darauf beruft, dass 80% der Berliner Bevölkerung gegen das Schloss sind, läßt sich von Umfragen verleiten, die kurzfristige emotionale Angstreaktionen auf die Wirtschaftskrise nicht herausrechnen. Andere Befragungen kommen zu dem Ergebnis, dass 70 % für das Schloss sind, wenn man durch Zusatzfragen die Vorbehalte wegen der Wirtschaftskrise herausrechnet.
5. Viele tendenziöse Berichte in den Medien reden herablassend von barockisierender Verkleidung, historisierender Romantik bis hin zu Disneyland. Mit dieser Einstellung würden wir in allen Städten Deutschlands nach dem Wiederaufbau der kulturhistorisch wichtigen Bauten ein einziges großes Disneyland sehen.
6. Wer das Programm des Humboldforums als nicht ausgereift kritisiert, erwartet wohl einen Gebäudezuschnitt, der maßgenau auf ein heutiges spezielles Angebot zugeschnitten ist. Ein Museumsbau muss aber genügend räumliche Flexibilität haben, um sich auch an veränderte Nutzungskonzepte anzupassen. Es gibt keinen Grund mit dem Bau erst dann zu beginnen, wenn ein detailliertes Programm raumgenau vorliegt.
7.Wo also sind die Politiker, die genug Courage haben, dieses großartige beschlossene Projekt nun und gerade jetzt zügig zu verwirklichen?



Datum: 8.06.2010
Zeit: 10:18
Autor: Luftpost
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Das ist ohne weiteres möglich:
Stuttgart 21: 2 Milliarden €,
Berlin BUND Neubau: 804,25 Millionen €
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