Humboldt-Universität

 

Humboldt
Das letzte Porträt

Die Humboldt-Universität (HU) besitzt eine besondere Beziehung zum ehemaligen Berliner Schloss.

Dort befand sich eine Kunstkammer, deren Sammlungen bei Gründung der Universität in wesentlichen Bereichen in Universitätsbesitz übergingen, so dass der Forschungs- und Lehrbetrieb von Beginn an darauf aufbauen konnte. Nicht nur Texte sollten nach dem Willen der Humboldt-Brüder studiert, sondern auch Objekte begriffen werden. An diese Idee wird die Humboldt-Universität anknüpfen, um im Humboldtforum den Dialog mit den außereuropäischen Kulturen wissenschaftlich zu begleiten und an ausgewählten Objekten und Themen öffentlich zu inszenieren.

In zeitgemäßer Übersetzung der Ideen von Wilhelm und Alexander von Humboldt wird der ganze Reichtum wissenschaftlicher Expertise zu den Themen des Humboldtforums durch wechselnde Ausstellungen und ein vielfältiges Rahmenprogramm für eine breite Öffentlichkeit anschaulich. Im „Humboldt-Labor" der Humboldt-Universität, einem großen Ausstellungs- und Veranstaltungssaal mit angrenzenden kleineren Räumen soll die konzentrierte Betrachtung einzelner Themenfelder, Texte und Objekte mit einer universellen Denkweise verbunden werden. Thematische Wechselausstellungen, ausgehend von den reichen Beständen universitärer Sammlungen und einer vitalen Forschung, legen einen Schwerpunkt auf den Dialog mit außereuropäischen Kulturen.Themenbegleitende Veranstaltungen stellen die Objekte in vielfältiger Weise in ihre kulturellen und sozialen Zusammenhänge. Auf diese Weise kehrt die Verbindung von Museum und Wissenschaft, Sammlung und Experiment, Forschung und Vermittlung in das Schloss zurück. Was in verschiedene Institutionen getrennt wurde, soll nun wieder als lebendige Einheit erlebbar werden.

(Quelle: Stiftung Berliner Schloss - Humboldtforum)